Entspannungspausen in der Schule – Bringen Sie wirklich etwas?

Wer das Schulalter erreicht hat, freut sich in der Regel endlich lernen zu dürfen. Dann gibt es aber auch noch die Kinder, die ungern von zu Hause weg oder die Kita verlassen wollen. Probleme in der Schule können jederzeit auftreten. Lehrer arbeiten immer eifrig mit guten Konzepten daran, diesen Problemen effektiv vorzubeugen. Leider lässt es sich aber nicht immer verhindern, dass Kinder sich in der Schule unwohl fühlen. Genau hierfür gibt es aber Entspannungspausen. Diese sollten bei den Kindern dafür sorgen, dass sie neue Kraft tanken können. Normale Pausen sind aber nicht lang genug, weil sich Kinder während dieser Zeit auf die nächste Unterrichtsstunde vorbereiten müssen und dann gestresst sind. Dann kommt es auch noch hinzu, dass sie während dieser Zeit frühstücken müssen. Es gibt Hofpausen, in denen die Kinder Entspannung finden sollen. Aber auch diese sind nicht immer so Erfolgversprechend wie die Lehrer sich das ausmalen. Also braucht es tatsächlich Entspannungspausen um Probleme in der Schule zu bekämpfen. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob diese Pausen wirklich sinnvoll sind und wie lange sie sein sollten?

Zu viel Entspannung ist nicht gut!

Wenn Kinder zu viel Entspannung bekommen, kann es sein, dass sie müde werden. Sie dann wieder fit für das Lernen zu bekommen, kann sich als schwierige Herausforderung entpuppen. Anstelle dieser Entspannungspausen sollte man feste Zeiten einführen, in denen Kinder wirklich Kinder sein dürfen. Das bedeutet, sie können unter Aufsicht genau das tun, was sie möchten. Dieses Konzept sollte aber dennoch gut durchdacht werden. Kein Lehrer wünscht sich einen Haufen Kinder, der genau das macht, was er möchte. Also müssen doch wieder Strukturen her.

Was ist eigentlich Entspannung bei Kindern?

Kinder können sich nicht so entspannen wie Erwachsene das steht fest. Schulen und Lehrer verlangen von Kindern je nach Schuljahr für mindestens 45 Minuten still zu sitzen und das müssen sie trainieren. Genau hierfür sind Entspannungspausen gut. Diese Pausen kann man auch während der Unterrichtsstunde einfließen lassen. Die Schüler dürfen dabei einfach ihre Stifte und Füller zur Seite schieben und es wird nicht mehr geredet. In dieser Zeit sollte der Kopf völlig leer sein. Die Pause selbst sollte aber nicht zu lange anhalten. Man merkt es, wenn Kinder unruhig werden. Vielleicht ist es auch sinnvoll, im Klassenzimmer eine Ecke zur Entspannung einzuführen. Diese kann dann mit Sitzkissen gefüllt werden. Die Kinder können sich dann im Kreis aufsetzen und einfach über sich erzählen. Jeden Tag könnte ein anderes Kind an der Reihe sein. Wichtig ist auf jeden Fall, dass kein Kind bedrängt wird. Kinder sollten sich immer wohl fühlen. Wenn sie Angst vor der Schule haben, dann ist niemandem geholfen.

Entspannungspausen helfen, Problemen in der Schule vorzubeugen

Probleme in der Schule werden niemals von dem Kind selbst angesprochen. Man sollte sich voll und ganz auf die Schulklasse konzentrieren und versuchen die Kinder besser kennen zu lernen. Bei Entspannungspausen ist das bestens möglich, weil man so auch schnell Problemkinder ausfindig machen kann. Diese Kinder sind dann die echte Herausforderung. Aber auch die Kinder, die recht leise sind und sich nicht einbringen, sollte man genauer anschauen. Es ist wichtig, dass man nicht zu viel von den Kindern verlangt. Für Lehrer sind Entspannungspausen also angebracht und wichtig!

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